ALLGEMEINE AUFGABEN
Die Polytechnische Schule (PTS) hat die Schüler/innen auf der 9. Schulstufe in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und auf das weitere Leben, insbesondere auf das Berufsleben vorzubereiten.

Die PTS bildet die Nahtstelle zwischen Schulpflicht und weiterführenden beruflichen Ausbildungen.

Der neue Lehrplan wurde bei der Reform 1997 so gestaltet, dass die Unterrichtsarbeit auf die beruflichen Interessen und Chancen von Jugendlichen flexibel abgestimmt werden kann.

Neben den allgemeinbildenden Fächern können sich die Schüler/innen im gewählten Fachbereich entsprechende Grundfertigkeiten für ihre beruflichen Interessen aneignen.


BILDUNGSZIELE

  • ALLGEMEINBILDUNG
  • BERUFSORIENTIERUNG
  • BERUFSGRUNDBILDUNG

Festigung und Erweiterung der allgemeinen Grundbildung im Hinblick auf das praktische Leben und die künftige Berufswelt

Einführung in die moderne Arbeitswelt und Erleichterung der Berufsentscheidung durch intensive Berufsorientierung

Berufsgrundbildung in verschiedenen Fachbereichen als qualifizierte Vorbereitung auf die Lehre und die  Berufsschule, aber auch auf den Besuch einer weiterführenden Schulen   

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ORIENTIERUNGSPHASE - BERUFSGRUNDBILDUNG
In den ersten 6 Wochen des Schuljahres, der sogenannten Orientierungsphase, sollen die Schüler/innen  die Fachbereiche und Berufsfelder kennen lernen, wodurch die Entscheidung für einen der angebotenen Fachbereiche erleichtert werden soll.
In dieser Zeit soll folgendes im Vordergrund stehen:

  • Konzentrierte Berufsinformation (Berufskunde)
  • Betriebsbesichtigungen und Exkursionen
  • Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und mit Einrichtungen wie AMV, WIFI und BFI
  • Berufsberatung, Fachgespräche, Einladung von Referenten, Filme,...

Anschließend erfolgt die erste Berufspraktische Woche (Schnupperlehre), in der die Schüler/innen durch die persönliche Erfahrung im Betrieb ihren Berufswunsch überprüfen können.
Sollte der Berufswunsch nicht den Vorstellungen entsprechen, besteht die Möglichkeit, den Fachbereich zu wechseln.
Die weitere Berufsgrundbildung erhalten die Schüler im gewählten Fachbereich im Ausmaß von 15 Wochenstunden.
Außerdem erfolgt eine weitere Kontrolle der Berufswahl im Rahmen einer zweiten Berufspraktischen Woche, wobei weitere intensive Kontakte zu Lehrbetrieben hergestellt werden.  

Die intensiven Kontakte zur Wirtschaft - vor allem in den beiden Berufspraktischen Wochen - eröffnen gute Chancen auf eine Lehrstelle.


Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Hilfestellung bei Problemen aus der Erlebniswelt der Jugendlichen.

FACHBEREICHE

     Im Anschluss an die Orientierungsphase erfolgt die Berufsgrundbildung in verschiedenen Fachbereichen ? siehe FACHBEREICHE!

BERECHTIGUNGEN
Abschlusszeugnis der 9.Schulstufe
Verbesserter Einstieg ins Berufsleben
Bessere Einstufung in der Berufsschule
Übertritt in die AHS oder BHS ohne  Aufnahmsprüfung (bei positivem Abschluss)
Übertritt in die 2.Klasse einer dem  gewählten Fachbereich entsprechenden  BMS (Fachschule)

 
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